/// Wasserball: Ein Selbstfaller gegen den Serienmeister

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05 Mai / 2015
Autor: p.diensthuber Tags: Keine Tags vorhanden Kommentare: 0

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Der WBV Graz unterliegt im ersten Semifinale der WasserballBundesliga WBC Tirol mit 11:13. Und hat sich dabei selbst geschlagen.


Nüchtern betrachtet ist die Steigerung enorm. Im Oktober hat der WBV Graz gegen Serienmeister Tirol noch 2:34 verloren. Im ersten Semifinale in der Eggenberger Auster musste sich die Truppe von Trainer Uros Stuhec vor 300 Zuschauern „nur“11:13 geschlagen geben.

Oliver Kölli, der sportliche Leiter der Grazer, war trotzdem geknickt und sauer – denn das Ziel ist der Meistertitel und in einer „Best of three“-Serie ist eine Nie- derlage im Heimspiel doppelt bitter. Zwei Gründe hat Kölli direkt nach der Partie für die Niederlage ausgemacht: „Wir haben das erste Viertel verschlafen und 1:4 verloren. Das hat uns das Genick gebrochen.“Weiter ging es nämlich mit 3:3, 2:2 und 5:4.

Der zweite Grund ist die Chancenauswertung. Insgesamt neun Mal waren die Grazer in dem Spiel wegen Ausschlüssen der Tiroler in Überzahl. „Das haben wir uns hart erarbeitet“, sagt Kölli. Allein Tor ist dem WBV in dieser Phase keines gelungen. „Und im Wasserball ist eine Überzahl eine 80-prozentige Torchance. Dabei haben wir zuletzt genau das trainiert.“

Damit könnte die Saison schon am Samstag in Innsbruck zu Ende gehen. Dort erwarten die Grazer 500 lärmende Fans und ein kleines Becken. „Das ist für eine körperlich starke Mannschaft, wie wir es sind, ein Nachteil“, sagt Kölli.

WBV Graz – WBC Tirol 11: 13. Bester Grazer Schütze: Kalan 6. Weitere Spiele: 9. Mai, 17 Uhr Innsbruck. Wenn nötig: 16. Mai, 16 Uhr, Graz.

Quelle: Kleine Zeitung Steiermark 3 May 2015 KLAUS MOLIDOR




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