/// Der Gegner lauert im eigenen Becken (via Kleine Zeitung)

Visit link
06 Jun / 2013
Autor: leni Tags: Keine Tags vorhanden

Bookmark and Share

Die österreichische Schwimmelite plant, in Graz unter Dirk Lange zu trainieren und gleichzeitig die steirischen Athleten zu fordern. Bereits vor dem Startschuss zur am Freitag beginnenden „Ströck-Trophy“ hat ATUS Graz einen Rekord geknackt. Genau 463 Schwimmer werden bis zum Sonntag in der Eggenberger Auster an den Start gehen – so viele wie noch nie zuvor. „Wir veranstalten die Trophy nun zum dritten Mal, der Stellenwert wird immer größer“, erklärt Organisator Günter Scherübl.

Dass neben der Veranstaltung auch der Austragungsort immer mehr in den Fokus rückt, liegt vor allem an Dirk Lange. Der gebürtige Deutsche ist seit Anfang November als Chef des Leistungszentrums für die steirische Schwimmelite verantwortlich. Neben Athleten aus der Steiermark weilen mittlerweile auch internationale Spitzenschwimmer wie Olympia-Gewinner Cameron van der Burgh in Graz, um unter der Anleitung des 50-Jährigen noch besser zu werden.

Davon profitieren auch die steirischen Schwimmer, denen Lange Aufholbedarf in der Basisausbildung diagnostiziert. „In Deutschland oder Südafrika fangen die Kinder bereits mit sechs Jahren an, hier in Österreich dauert das länger.“ Um diesen Missstand zu bekämpfen, wird vermehrt auf die Vereinstrainer eingewirkt. „Unser Lehrgang war zuletzt gut besucht“, sagt LLZ-Koordinator Peter Mandl, der eine durchgängige Struktur aufbauen möchte.

Großes Interesse

An deren Spitze befindet sich Lange, dessen Training nun auch Schwimmer aus den anderen Teilen Österreichs in Anspruch nehmen wollen. „Uns liegen einige Anfragen vor, für konkreten Namen ist es aber noch zu früh“, sagt Mandl. In Graz sollen diese Schwimmer dazu beitragen, die Schwerpunkte genauer zu setzen. „Wir können so den Druck und die Geschwindigkeit erhöhen“, erklärt Lange.

Neben seinem guten Ruf trägt auch die Infrastruktur zum gesteigerten Interesse bei. „Die Bedingungen, die wir hier haben, sind nicht überall Standard“, erklärt Lange. Während sich die Vereine in Wien wegen undichter Schwimmbecken beklagen, kann Graz auf die erst 2011 renovierte Auster zurückgreifen. Dort betreibt die Landeshauptstadt eines von nur drei österreichischen Leistungszentren, die anderen zwei befinden sich in Linz und der Südstadt.

Dass die steirischen Sportler durch diese Maßnahmen in den Hintergrund gedrängt werden können, glaubt er nicht: „Das gemeinsame Training hilft jedem einzelnen Sportler, sich zu beweisen.“

Ziel sei es, den Steirern mithilfe der Trainingsgäste einen internationalen Zugang zu gewähren. Den Beweis ihrer Leistungsfähigkeit können sie bereits an diesem Wochenende im Rahmen der „Ströck-Trophy“ erbringen.

via Schwimmen: Der Gegner lauert im eigenen Becken > Kleine Zeitung.




/// Es sind noch keine Kommentare vorhanden. Sie könnten Erster sein!

/// Schreiben Sie eine Antwort


Copyright 2013 LSV-Steiermark.